Motorola RAZR |
|
|
Unsere Artikelnummer: A 434922
Herstellernummer: SM3411AP6R8 Fragen und Antworten der Community:
Stellen Sie Ihre
Frage zum Motorola RAZR
in der Community.
|
Jetzt zusammen 5,00 Euro sparen:
Sorgen Sie mit Kaspersky Security für Android für mehr Sicherheit für Ihr neues Smartphone. Für zusammen nur 341,99 Euro
|
Motorola RAZR
NBB Test: Motorola RAZR XT910 – Schlank & Smart
Smartphones sollen flach und leistungsfähig sein und gleichzeitig eine lange Akkulaufzeit aufweisen. Diese einfache Formel funktioniert in der Praxis selten, denn selbst moderne Energiespender liefern bei kompakten Baugrößen, wie sie in flachen Smartphones verwendet werden, selten genügend Strom für mehrere Tage. Motorola will das Gegenteil beweisen und bringt mit dem RAZR XT910 das dünnste Smartphone der Welt heraus, das ebenfalls lange durchhalten soll.
Das Android Smartphone misst an der schmalsten Stelle nur 7 mm, hat jedoch am oberen Ende eine kräftige Verdickung von knapp 11 mm. Damit gehört das RAZR XT 910 sicherlich zu den flachsten Smartphones, ist aber nicht durchgängig das dünnste. An der Oberseite sind zwei Kameramodule, der Lautsprecher, Micro-USB, Micro-HDMI und eine 3,5 mm Klinkenbuchse für das beiliegende Headset untergebracht. Den Rest des RAZR füllen Elektronik und Akku aus, der beim RAZR XT910 fest eingebaut ist und vom Anwender nicht selbst getauscht werden kann.
Kevlar statt Plastik
Das Gehäuse des RAZR besteht aus einer Kombination aus Metall, Gummi und Kunststoff. In die Rückwand hat Motorola eine Kevlar-Schicht eingearbeitet, die kratzfest und widerstandsfähig gegen Stöße ist, sich gleichzeitig durch ein geringes Gewicht und eine rutschfeste Oberfläche auszeichnet. Das nur 126 g leichte RAZR liegt damit angenehm in der Hand. Für kleine Hände ist das RAZR mit einer Breite von 69 mm aber weniger geeignet, denn bei längeren Telefonaten wird das Halten anstrengend.
Spritzwasserschutz
Motorola hat das RAZR XT910 mit einer speziellen Beschichtung versehen, die es vor Spritzwasser schützt. Das funktionierte im Test mit einer Blumenspritze sehr gut. Wassertropfen perlten einfach ab, sodass dem Motorola ein kurzer Regenguss oder Feuchtigkeit nichts anhaben dürfte. Da die Ladebuchsen ungeschützt sind, sollte man das Smartphone allerdings nicht absichtlich größeren Wassermengen aussetzen. Bei kleinen Tropfen schützt die Nano-Beschichtung aber auch die Schnittstellen vor Wassereintritt.
Verarbeitung
Die Verarbeitung unseres Testmodells war gut. Warum nur gut und nicht sehr gut? Die Einlage aus Kevlar war bei unserem Testgerät nicht sauber eingearbeitet. Hier traten unterschiedlich große Lücken auf. Außerdem hatte Motorola das Emblem auf der Vorderseite schief eingebaut. Zusätzlich ist die Abdeckung für den Micro-SIM-und Micro-SD-Kartenslot mit einem unschönen Gummiläppchen befestigt. Das ist zwar Meckern auf hohem Niveau, aber das RAZR konkurriert als Highend-Smartphone beispielsweise mit einem iPhone 4S, das einen hohen Qualitätsstandard hinsichtlich Verarbeitung, verwendeter Materialien, Haptik und Optik setzt. Letztlich muss sich auch das RAZR an dieser Referenz messen. Insgesamt macht das Motorola RAZR einen wertigen Eindruck und auch die Materialauswahl ist gelungen.
Die Bedienelemente des RAZR XT910 bestehen aus einer Standby-Taste im Aluminium-Look und zwei Lautstärketasten aus Kunststoff. Unterhalb des Displays hat Motorola vier Sensortasten untergebracht, die zur Navigation dienen.
Android inside
Als Betriebssystem kommt Android 2.3 Gingerbread zum Einsatz. Ein Update auf Version 4.0 Ice Cream Sandwich stand zum Testzeitpunkt nicht zur Verfügung. Es war lediglich die Version 2.3.6 erhältlich. Dieses Update sollte man möglichst gleich einspielen, da es Fehler behebt und einige Verbesserungen der Bedienoberfläche enthält.
Blickfänger
Im wahrsten Sinne des Wortes ein Blickfänger ist das 10,9 cm (4,3 Zoll) große Display mit einer Auflösung von 540 x 960 Pixel. Damit verteilen sich auf ein Zoll etwa 256 Bildpunkte. Trotzdem wirkt die Darstellung pixelig. Das liegt an dem AMOLED-Display mit PenTile Matrix. Die schwarzen Subpixel sind bei dieser Technik stärker sichtbar als bei anderen AMOLED-Screens. Entsprechend werden einzelne Pixel stärker betont, fallen dadurch mehr auf und in einigen Fällen werden unschöne Treppenstufeneffekte erzeugt. Darunter leidet die Darstellung des ansonsten mit kräftigen Farben, guten Kontrasten und hervorragender Helligkeit ausgestatteten Displays.
Das Display wird durch eine stoßfeste Abdeckung aus Gorillaglas geschützt. Diese Abdeckung soll zusätzlich vor Kratzern schützen. In der Praxis treten auch bei diesem Displayschutz, der mittlerweile bei fast allen Smartphones verwendet wird, nach einiger Zeit kleine Oberflächenkratzer auf. Man sollte also vermeiden, das RAZR XT910 allzu sorglos in der Hosentasche oder Handtasche zusammen mit Schlüsseln, Geldstücken oder anderen Utensilien des täglichen Bedarfs aufzubewahren.
Performance
Im Inneren hat Motorola mit einem 1,2 GHz Dual-Core-Prozessor von Texas Instruments eine leistungsfähige CPU eingebaut, die über genügend Leistungsreserven für Android Anwendungen verfügt. Prozessor, 1 GB großer Arbeitsspeicher und die integrierte PowerVR SGX540 Grafik haben deshalb mit den meisten Apps leichtes Spiel. Das gilt sowohl für Standard-Apps wie Mail, Kalender und Nachrichten als auch für grafiklastige Anwendungen wie Games, die etwas mehr Power benötigen und die Grafikfähigkeiten stärker ausreizen.
Die Benchmarks des RAZR XT910 bewegen sich im Vergleich zu anderen Smartphones mit Dual-Core-Prozessor hinsichtlich Rechen- und Grafikleistung auf gutem Niveau. Bei der Bedienung des Android Betriebssystems treten nur vereinzelt Ruckler auf. So kommt es beispielsweise beim Wechsel zwischen Homescreens zu Verzögerungen, wenn diese mit mehreren Widgets ausgestattet sind. Die kleinen Anwendungsprogramme zur Anzeige von Informationen oder zum schnellen Ausführen von Funktionen bremsen das System dabei etwas aus. Apps starten in der Regel zügig und ohne längere Verzögerungen. Motorola hat das Android System insgesamt gut auf die Hardware abgestimmt.
|
Benchmarkergebnisse |
||
|
|
Motorola RAZR XT910 |
Samsung Galaxy S2 |
|
Quadrant |
2600 |
3128 |
|
Linpack (Single Thread) |
49,9 MFlops |
45,8 MFlops |
|
Linpack (Multi Thread) |
77,9 MFlops |
80,6 MFlops |
|
Nenamark 1 |
54,4 fps |
59,8 fps |
|
Nenamark 2 |
27,3 fps |
45,8 fps |
|
Vellamo |
1013 |
603 |
|
Sunspider 0.91 |
1975,1 ms |
3336,5 ms |
Der nutzbare Speicher ist mit 16 GB nicht übermäßig groß. Nur knapp 12 GB sind davon für den Nutzer verfügbar, denn der Rest wird von Betriebssystem belegt. Das RAZR XT910 verfügt allerdings über einen Micro-SD-Kartenslot für Speicherkarten mit bis zu 32 GB. Der zusätzliche Speicher steht für Musik, Videos und andere Dokumente zur Verfügung.
Auf einen Cloud-Speicher wie beispielsweise Dropbox muss man deshalb nicht ausweichen. Möchte man das trotzdem, dann kann man das beruhigt tun, denn das RAZR bringt schnelles WLAN mit, um auf den Online-Speicher ohne lange Wartezeit zugreifen zu können. Unterwegs geht es über UMTS und den mobilen Datenbeschleunigern HSDPA und HSUPA ins Internet. Im Test verzeichneten wir flotte Übertragungsraten sowohl im WLAN als auch beim mobilen Datenfunk. Der Webbrowser setzte dabei Webseiten in guter Geschwindigkeit um, sodass insgesamt ein schnelles Surferlebnis erreicht wird.
Intelligente Funktionen und Aktionen
Motorola liefert das Android Smartphone mit einer Reihe nützlicher Software aus. Neben den Google-Anwendungen für Mail, Kalender und Termine hat Motorola Google Maps Navigation vorinstalliert. Die Navigationssoftware führt mit Sprachausgabe zum Ziel und unterstützt den eingebauten GPS-Empfänger. Im RAZR ist zusätzlich eine Unterstützung des russischen GLONASS Satellitennavigationssystems eingebaut. Zur Navigation können beide Systeme eingesetzt werden. Bisher unterstützen nur wenige Smartphones GPS und GLONASS wie beispielsweise das iPhone 4S.
Business-Anwender freuen sich über GoToMeeting für Videokonferenzen und Online-Präsentationen sowie über das Quickoffice Paket, mit dem Microsoft Word, Excel und PowerPoint Dokumente bearbeitet werden können. Gamer haben ein wenig das Nachsehen, denn außer einer Demoversion des Autorennspiels Hot Pursuit, die noch rund 550 MB Daten nachlädt, sind keine weiteren Spiele vorinstalliert.
Sehr nützlich sind die „intelligenten Aktionen“, die die Nutzung des RAZR vereinfachen. Über Regeln werden orts- oder zeitabhängige Funktionen ausgelöst. Setzt man sich beispielsweise ins Auto wird mit einem einzigen Knopfdruck Bluetooth aktiviert, WLAN abgeschaltet und die Navigationsapp gestartet. Kommt man nach Hause, wird die WLAN-Funktion aktiviert und zur Nachtzeit der Klingelton automatisch ausgestellt. Der eigenen Fantasie sind bei der Erstellung eigener „intelligenter Aktionen“ kaum Grenzen gesetzt. Die vorhandenen Beispielregeln für vielfältige Einsatzzwecke dienen als Vorlage und können den eigenen Bedürfnissen entsprechend angepasst werden.
Akustik
Das Motorola RAZR verfügt über eine gute Sprachqualität im D-Netz. Im Test erfolgte die Sprachübertragung ohne Störungen. Sprache wurde klar und deutlich übertragen. Sowohl zum Festnetz als auch zu Mobiltelefonen in andere Netze klappte die Verständigung in guter Qualität, was bei Smartphones der Oberklasse nicht immer selbstverständlich ist.
Smartphones übernehmen immer häufiger die Funktion eines MP3-Players. Motorola liefert beim RAZR XT910 gleich ein passendes Headset mit. Die Soundqualität damit ist mittelmäßig: Wie bei kleinen Kopfhörern üblich, sind die Höhen überbetont. Mitten sind kaum ausgeprägt und Bässe fehlen. Der Klang fällt allgemein leicht dumpf aus. Die maximale Lautstärke könnte höher sein. Ein Pluspunkt: Bei voller Lautstärke treten keinerlei Verzerrungen auf. Zum Vergleich wurde im Test ein Apple Headset mit Mikrofon und Fernbedienung angeschlossen. Damit war der Klang insgesamt kräftiger. Das dumpfe Klangelement trat aber auch mit dem Apple Headset auf.
Der interne Lautsprecher ist für die Soundausgabe nicht besonders gut geeignet. Für die Audioausgabe ist ein externer Aktivlautsprecher in jedem Fall vorzuziehen.
Foto und Video
Auf der Vorderseite des Motorola RAZR befindet sich eine einfache 1,3-Megapixel-Kamera, die für Videotelefonie oder Selbstportaits eingesetzt werden kann. Mit dieser Kamera ist die Bildqualität der Fotos mäßig. Die 8-Megapixel-Kamera auf der Rückseite macht bei guten Lichtverhältnissen ordentliche Aufnahmen. Bei schlechten Lichtverhältnissen hellt der LED-Blitz das Bild etwas auf. Aufnahmen in dunklen Umgebungen verlieren grundsätzlich an Schärfe und weisen deutliches Bildrauschen auf. Der Autofocus nimmt sich etwa zwei Sekunden zur Scharfeinstellung Zeit. Spontane Schnappschüsse sind so kaum möglich. Einen mechanischen Auslöseknopf hat Motorola beim RAZR weggelassen. Es steht lediglich ein Button auf dem Touchscreen zur Verfügung. Die Auslösung erfolgt erst dann, wenn man den Finger wieder vom Bildschirm nimmt. Dabei besteht Verwackelungsgefahr.
Videos werden in Full-HD-Auflösung 1080p und mit Stereoton aufgenommen. Bei Videoaufnahmen arbeitet der Autofocus ebenfalls langsam. Bei Schwenks auf nahe Objekte stellt der Autofocus nicht nach, sodass Unschärfen auftreten. Der digitale Zoom funktioniert auch während der Filmaufnahme.
Akkulaufzeit
Die Akkulaufzeit des Motorola RAZR XT910 hinterließ einen ordentlichen Eindruck. Trotz des flachen Gehäuses hat Motorola einen 1780 mAh Akku eingebaut, der in der Praxis für etwas mehr als einen Tag Strom liefert. Das hängt allerdings stark von der Nutzungsart ab. Beim Dauersurfen über WLAN war beispielsweise nach 5:10 Stunden Schluss. Bei der Videowiedergabe kamen wir auf einen Wert von 4:20 Stunden. Über das kompakte USB-Netzteil lädt man das RAZR XT910 in 3:18 Stunden wieder auf.
Fazit der NBB Redaktion
Mit dem flachen RAZR XT910 hat Motorola ein Smartphone an den Start gebracht, dass in allen Disziplinen gute Ergebnisse erzielt: Die Optik stimmt, die Technik stimmt, die Akkulaufzeit stimmt. Kleine Einschränkungen muss man lediglich beim Display in Kauf nehmen, das technisch bedingt die einzelnen Bildpunkte überbetont. Ansonsten ist das RAZR ein schnelles Smartphone, das durch seine guten Telefonieeigenschaften überzeugt, für den täglichen Einsatz geeignet ist und dabei eine überaus gute Figur macht.
Hinweis: Der Test wurde mit einem Motorola RAZR XT910 durchgeführt. Das Testergebnis spiegelt in den Teilen, in denen keine Messwerte ermittelt werden konnten, die subjektive Meinung der Redaktion wieder. Alle ermittelten Werte beziehen sich auf das getestete Gerät, sind nicht auf alle Geräte der gleichen Serie oder anderer Ausstattung übertragbar und sind daher keine zugesicherten Eigenschaften.
Fotos: NBB
Das Motorola RAZR zeichnet sich durch folgende spezifische Eigenschaften aus:
- Prozessor: OMAP 4430 Prozessor, 1,2 GHz (Dual Core)
- Grafikprozessor: PowerVR SGX540 (integriert)
- Display: 10,9 cm (4,3 Zoll) AMOLED-Touchscreen mit 540 x 960 Pixel
- Speicher: 16 GB
- Betriebssystem: Android 2.3.6 Gingerbread
- Kameras: 1,3 Megapixel (vorne); 8,0 Megapixel (hinten)
- Videoaufzeichnung: 1080p
- Abmessungen: 130,7 x 69 x 7,1 mm
- Gewicht: 126 g
- Band: Quad-Band, W-CDMA
- UMTS (HSUPA, HSPA+)
- Standby: bis zu 304 Stunden (3G)
- Telefonie: bis zu 9,2 Stunden (3G)
- WiFi: IEEE 802.11 a/b/g/n
- GPS mit Google Maps Navigation
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
Lesen Sie die Motorola RAZR Bewertungen!
| Handyform | ||
| Farbe | schwarz | |
| Betriebszeiten | ||
| Akkuleistung | 1780 mAh | |
| Sprech-Zeit | 9.2 h | |
| Standby-Zeit | 312 h | |
| Unterstützte Netze | ||
| Netzstandard | Quadband | |
| Quad-Band | 850/900/1900/2100 | |
| Digitalkamera | ||
| Megapixel | 8 MP | |
| Blitzlichtfunktion | ![]() |
|
| Verbindungsmöglichkeiten | ||
| 3,5mm Audio-Klinke | ![]() |
|
| Bluetooth | ![]() |
|
| HDMI | ![]() |
|
| USB | ![]() |
|
| Handy-Display | ||
| Displaygröße | 10,9 (4,3") | |
| Pixel-Auflösung | 540x960 Pixel | |
| Touchscreen | ![]() |
|
| Typ | AMOLED | |
| Multimediafunktionen | ||
| Exchange Unterstützung | ![]() |
|
| Datenübertragung | ||
| A-GPS | ![]() |
|
| Bluetooth | ![]() |
|
| GPS | ![]() |
|
| weitere Handyfunktionen | ||
| Betriebssystem | Android 2.3 | |
| Abmessungen | ||
| Abmessung | 130.7 x 68.9 x 7.1 mm mm | |
| SIM-Kartengröße | Micro-SIM | |
| Höhe | 7.1 mm | |

Die hilfreichsten Bewertungen:













