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WAS ist ein NAS und wer braucht es?

Jeder, der zu Hause einen Computer, ein Notebook oder ein Tablet einsetzt, kennt das Problem: wohin mit seinen Daten, Bilder und Filmen. Die internen Festplatten oder der Flashspeicher sind meist bis zum Maximum ausgereizt. Und Löschen will keiner. Eine sehr komfortable Speicherlösung ist ein NAS. Diese Abkürzung steht für Network Attached Storage, zu Deutsch, eine netzwerkgebundene Speicherlösung. Die gespeicherten Daten lassen sich über die NAS von jedem Gerät im Netzwerk aus abrufen. Hierbei muss es sich nicht unbedingt um ein Computer oder ein Tablet handeln. Auch eine Vielzahl von Multimedia Player oder Fernseher können Filme, Bilder oder Musikdateien von einer NAS streamen (eine direkte Wiedergabe, ohne das vorher die Datei kopiert werden muss). Der Vorteil einer NAS ist, dass die Daten nicht auf den einzelnen Geräten, sondern zentral auf dem Netzwerk-Speicher verwaltet werden.

Für den Heimanwender eignen sich NAS-Geräte mit einem oder zwei Festplatten-Einschübe. Eine NAS für Kleinunternehmer sollte mindestens zwei Platten besitzen, sodass die Daten per RAID gegen Ausfall einer Platte gesichert sind. Größere Unternehmen verwenden in der Regel eine NAS mit mindestens 4 Festplatten-Einschübe. Zum einen wegen der Speicherkapazität und zum anderen wegen der Datensicherheit.

Wie viel Speicherkapazität wird benötigt?

Ein entscheidendes Kaufkriterium bei einer NAS-Lösung ist die Verwendung und die Größe der zu speicherden Daten. Unter einem Terabyte Speicherkapazität lohnt sich eine NAS für den Home-Anwender kaum. Hier ist eine externe Festplatte (USB oder eSATA) meist die bessere Wahl. Zwei oder sogar 3 TByte sollten in einer NAS jedoch ausreichen. Bei NAS-System mit 2 Laufwerkseinschüben lässt sich die Speicherkapazität sogar verdoppeln, wenn bei der Plattenkonfiguration kein Raid-1-Verbund verwendet wird. Bei diesem Raid-Verbund werden die Daten gespiegelt und so hat man, im Ausfall einer Platte, immer noch ein "Backup" der Daten parat. NAS-Systeme mit vier oder sogar mehreren Platten arbeiten meist mit einem Raid-5- oder Raid-10-Verbund, sodass Datensicherheit (Raid-1) und Schnelligkeit (Raid-0) gleichzeitig genutzt werden können.
Achten Sie beim Kauf einer NAS auch auf die Festplatten, die Sie später einbauen wollen. Die meisten NAS-Gehäuse sind sowohl für 2,5"- als auch für 3,5"-Festplatten ausgelegt. Auch SSD-Module passen in der Regel hinein. Sie sollten beim Kauf beachten, ob das NAS-Gehäuse die Anschlussart der ausgewählten Festplatten unterstützt. Die gängigsten Anschlussarten sind SATA und SAS. Bevor Sie eine Festplatte kaufen, sollten Sie auch auf die unterstützte Maximalkapazität achten. Informationen hierzu finden Sie meist bei den technischen Daten der NAS-Geräte, denn nicht alle Kapazitäten werden automatisch unterstützt. So können Sie bei größeren Kapazitäten nicht immer die gesamte Speicherkapazität nutzen und der überschüssige Speicherplatz wird verschenkt. Es kann auch vorkommen, dass die gekaufte Festplatte von der NAS nicht erkannt wird. Einige Festplattenhersteller bieten spezielle Festplatten für den Einsatz in einem für Network Attached Storage an, die sich durch geräuscharmen Betrieb, hohe Zuverlässigkeit und für eine permanente Nutzung auszeichnen.

Wie anschließen?

In der Regel werden Network Attached Storage per LAN-Kabel mit dem Router / Netzwerk-Switch verbunden und - je nach Modell und Hersteller - kann der Anwender per Web-Interface, über die Windows-Laufwerksfreigabe oder per FTP-Zugriff auf die Laufwerke der NAS zugreifen. Hier ist ein GBit-LAN-Anschluss sehr vorteilhaft. Einige Modelle arbeiten auch kabellos, was für den Hausgebrauch zum Streamen von Daten meist ausreicht. Hierbei sollte auf den WLAN-Standard aller Geräte geachtet werden. WLAN nach IEEE 801.11n sollte der gemeinsame Nenner sein. Jedoch ist das Kopieren von Daten, egal in welcher Richtung, bei dieser Datenübertragung eine längere Angelegenheit. Hochwertigere Modelle bieten auch eine weltweite Internetanbindung über einen DynDNS-Service an. Das heißt, die gespeicherten Daten lassen sich auch unterwegs von der NAS abrufen. Beim Kauf sollte man auch auf die Erweiterungsmöglichkeiten achten. Mindestens ein USB- oder ein kombinierter USB/eSATA-Anschluss sollte am Gerät vorhanden sein. Hierüber lässt sich eine externe Festplatte mit nutzen und im Netzwerk als zusätzliches Laufwerk freigeben. Meist wird auch ein Drucker-Server unterstützt und somit wird aus einem USB-Drucker ein netzwerkfähiger Drucker.

Keine Angst vor der Einrichtungsprozedur

Die Einrichtungsprozedur eines Network Attached Storage erfolgt meist über den Web-Browser und einen Assistenten, sodass auch der Laie seine NAS schnell einrichten kann. In der Regel muss der Anwender kein studierter System-Administrator sein, um Benutzer, Gruppen und Rechte anzulegen. Die meisten NAS-Geräte für den Einstiegsbereich sind, nach wenigen Grundeinstellungen, sofort nutzbar. Bei professionellen NAS-Geräten, wo Datensicherheit und Zugriffsrechte groß geschrieben werden, sind mehr Schritte bei der Konfiguration notwendig.

Nützliche Zusatzfunktionen

Neben der Speicherkapazität und Bedienbarkeit sollte beim Kauf einer NAS auch auf integrierte Zusatzfunktionen geachtet werden. Viele Modelle sind mehr, als nur Speicherplatz, der im Netzwerk angebunden ist. Weitere nützliche Funktionen für den SoHo-Anwender sind zum Beispiel ein iTunes-, DLNA-, eMail- oder FTP-Server. Durch den DLNA-Server wird aus der NAS ein zentrales Media-Center, das Filme, Musik oder Bilder per LAN oder WLAN an entsprechende Multimedia-Player, Fernseher, Tablets oder Notebooks sendet. Hierbei muss die Datei vorher nicht auf das Gerät kopiert werden.
Bei einigen NAS-Systemen kann das Gerät auch als Überwachungsanlage dienen. Die im Netzwerk angeschlossenen IP-Kameras können ihre Überwachungsvideos oder -Bilder direkt über das Netzwerk auf der NAS speichern.

An die Umwelt und den Energieverbrauch denken

Auch auf den Energieverbrauch sollte beim Kauf einer NAS geachtet werden. Um Stromfresser sollte man einen großen Bogen machen. Ein automatisches Abschalten der Festplatten oder ein zeitgesteuertes Ein-/Ausschalten des Gerätes sollte die NAS unterstützen. Der Heimanwender sollte auch auf die Lautstärke des Systemlüfters achten. Keiner will einen lauten und hochtourigen Systemlüfter in seinem Arbeitszimmer hören.

Unsere Top NAS-Hersteller auf einem Blick:

Asustor NAS-Speicherserver

Die Speichergeräte sind mit 2-8 Festplatteneinschüben erhältlich. Jede verwendete Festplatte darf eine Kapazität von 4 TB nicht überschreiten. Die Geräte sind allesamt mit dem Betriebssystem Asustor Data Master (ADM) ausgestattet. Angetrieben werden die Speichersysteme von Intel Atom Dual Core-Prozessoren. Teilweise sind in unserem Webshop auch NAS-Geräte von Asustor mit vorinstallierter Festplattenkapazität erhältlich.

Buffalo Link- & TeraStation

NAS-Systeme von Buffalo sind dank Web-Access überall - und ohne zusätzliche Software - zugänglich. Die Link- bzw. TeraStations ist mit einer Kapazität bis zu 16 TB erhältlich. Der Unterschied zwischen Link- und TeraStation liegt vorwiegend darin, dass Unternehmen wegen den iSCSI- & Hot-Swap-Funktion eher zur TeraStation greifen, während bei Privatanwendern die LinkStation ihre Vorzüge von Multi-Media-Unterstützung von iTunes bis DLNA ausspielt.

D-Link Share Center

Die Share Center von D-Link zeichnen sich dadurch auch, dass der Zugriff auf Dateien über das Internet per FTP-Server und Web-File-Server erfolgen kann. Die Share Centers sind mit bis zu 2 TB großem Speicher erhältlich. Teilweise sind einige Speichergeräte von D-Link mit bereits vorinstalliertem Speicher zu bekommen.

QNAP-Speichersysteme Turbo NAS

Die zuverlässigen iSCSI-Speicher von QNAP umfassen sowohl Single-Drives mit Media-Server- Funktion als auch Racks mit großem RAM und Cache. Die größten Racks bieten hierbei Platz für bis zu 16 Festplatten mit bis zu 4 TB und eignen sich somit auch perfekt für mittelständische Unternehmen und Firmen. Die Unternehmen profitieren zusätzlich von der einfachen Benutzerverwaltung und der äußert umfangreichen Sicherheits- und Backup-Optionen. Weiterhin versprechen die Speichergeräte von QNAP durch dein Einbau von CPUs bis Quad-Core enorme Leistungsfähigkeit.

Synology Disk- & RackStation

Synology bietet mit der Disk- & Rack-Station die perfekte Speicherlösung für Privatanwender und Großunternehmen. Die größten RackStations bieten hierbei bis zu 12 Festplattenschächte. Die eingebauten Festplatten dürfen jedoch eine Kapazität von 4 TB nicht überschreiten. Hybrid Raid verwaltet alle Festplatten ohne Kapazitätsverlust automatisch und mit dem DiskStation Manager bekommt man einen einfachen, aber zentralen Verwaltungspunkt. Der günstigste Single-Drive von Synology ist unserem Webshop schon ab 129,90 Euro zu kriegen.

ZyXel Network Storage

ZyXel bietet mit seinen Speicherlösungen High-Performance-Medienserver an. Die Speichergeräte sind das ideale Medienzentrum für die private Cloud. Die mobilen Anwendungen der ZyXel Geräte erleichtern das Backup und Abspielen oder Herunterladen von Files. Die Speichergeräte sind optimal für die Anwendung im Privatbereich. Teilweise sind die im Webshop erhältlichen NAS-Geräte schon mit Speicherkapazität bestückt. Ansonsten besitzen Speichergeräte von ZyXel bis zu 2 Festplatteneinschübe für Festplatten mit jeweils bis zu 4 TB Speicherkapazität.



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              NAS - der praktische Netzwerkspeicher

              Ein Network Attached Storage (NAS) ermöglicht das Speichern von Dateien zentral im Heimnetzwerk und damit den einfachen Datenzugriff von kompatiblen Geräten wie beispielsweise PC, Notebook, Smartphone, Tablet, Smart-TV oder Musikanlagen. Eine häufige Verwendung findet der praktische Netzwerkspeicher beispielsweise als Multimedia-Server via UPnP, AirPlay oder DLNA Medieninhalte wie Musik, Videos oder Fotos auf Geräte wie Tablet, Fernseher oder PC streamt. Des Weiteren lassen sich die Dateninhalte eines NAS-Systems für Fernzugriffe über das Internet freigeben. So kann man jederzeit an jedem Ort auf seine Daten zugreifen.

              Der NAS-Server: ein Gerät, viele Möglichkeiten

              Mit der Rolle als Multimedia-Server im Heimnetzwerk sind die Möglichkeiten eines NAS-Systems bei Weitem nicht ausgeschöpft. Sicherheitstechnisch relevant ist vor allem die Verwendung als zentrales Backup-System. Einige NAS-Geräte sind kompatibel mit Apple Time Machine, Microsoft Windows Backup oder Backup-Software von Drittanbietern. Praktisch ist auch der Einsatz als Druckerserver, über den alle Geräte im Heimnetzwerk komfortabel Druckbefehle an einen lokalen Drucker senden können. Viele NAS-Systeme lassen sich auch für den Zugriff via Internet konfigurieren und können als eigener Web-, FTP- oder E-Mail-Server verwendet werden.

              Vielseitig mit Festplatten konfigurierbar

              Prinzipiell kann eine NAS mit jeder handelsüblichen Festplatte bestückt werden, jedoch empfehlen NAS-Hersteller die Nutzung kompatibler HDDs, deren reibungsloser Betrieb getestet wurde. Man sollte bevorzugt speziell für NAS-Systeme entwickelte Festplatten einsetzen, die für den Dauereinsatz zertifiziert sind und eine erhöhte Ausfallsicherheit aufweisen. Die meisten NAS-Geräte sind kompatibel zu 3,5-Zoll-Festplatten, 2,5-Zoll-HDDs und sogar SSDs. NAS-Systeme, die mehr als eine Festplatte aufnehmen können, bieten oftmals die Möglichkeit, ein RAID zu konfigurieren. Damit optimiert man seinen Netzwerkspeicher auf hohe Transferraten oder hohe Datensicherheit.

              Energiesparen mit einem NAS System

              Ein NAS System ist eine energiesparende Möglichkeit, Dateien auf alle möglichen Endgeräte zu verteilen. Es lässt sich in der Regel so konfigurieren, dass es bei Nichtzugriff in den Standby-Modus schaltet, aus dem es erst auf Anforderung via Wake-On-LAN wieder erwacht. Zusätzlich kann man feste Betriebszeiten programmieren, etwa das automatische Abschalten zu bestimmten Zeiten, in denen planmäßig kein Datenzugriff erfolgt.
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