Preisvergleichmaschinen als zweischneidiges Schwert
|
|||
Neben Notebooks hat notebooksbilliger.de
auch Displays und Navigationsgeräte im Angebot. "Im neu eingerichteten
PC-Bereich verbuchen wir derzeit Wachstumsraten von bis zu 500
Prozent", sagt von Wedemeyer. Nur das Mobilfunksegment sei bisher
hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Insgesamt konnte das
Unternehmen in diesem Jahr seine Umsätze deutlich steigern. Das
Weihnachtsgeschäft läuft offenbar besser als erwartet. Nachdem die
Umsatzprognose bereits im Spätherbst auf 200 Mio. Euro erhöht wurde,
liegt der Zielkorridor laut von Wedemeyer nun bei 204 bis 207 Mio.
Euro. "Im Online-Bereich ist das Weihnachtsgeschäft aber bis zum
letzten Tag des Jahres spannend. Wir haben an den Feiertagen geöffnet",
so der notebooksbilliger.de-Chef.
Gerade im Computerbereich ist die Konkurrenz für Online-Händler
groß - bei populären Artikeln finden sich bei der Online-Recherche
mehrere hundert Anbieter. "Es gibt sehr viele kleine und einige
mittelgroße Konkurrenten. Wir bemühen uns aber um die Umsatzkrone", so
von Wedemeyer gegenüber pressetext. Die Marktanteile sind schwer
auszurechnen, da speziell die kleinen Unternehmen nicht so leicht zu
beobachten sind. "Wir schätzen, dass wir am deutschen Notebook-Markt -
inklusive stationärem Handel - im Consumer-Segment einen Anteil von
fünf bis zehn Prozent halten", so von Wedemeyer.
Beim Online-Shopping setzen die Verbraucher vor dem Kauf zunehmend
auf eine intensive Recherche. "Die Kunden informieren sich
durchschnittlich vier bis fünf Monate, bevor sie zuschlagen", weiß von
Wedemeyer. Ein wichtiges Rechercheinstrument stellen die
Preisvergleichsmaschinen dar. Für die Händler selbst sind diese
allerdings oft ein zweischneidiges Schwert. "Über die Preismaschine
wird aus Kundensicht keine echte Wertschöpfung generiert. Der Kunde
merkt sich eher die Suchmaschine als den Anbieter", gibt der notebooksbilliger.de-Chef
zu Bedenken. Wichtig für den Kunden ist, dass die Ware vorrätig und der
Anbieter bekannt ist und dass der Online-Shop dem Besucher gefällt.
"Nur selten nimmt man als Kunde den billigsten Anbieter", so von
Wedemeyer abschließend im pressetext-Interview.
Quelle: http://pressetext.de/pte.mc?pte=071221031&phrase=notebooksbilliger.de





Druckansicht



